Spanferkelkopfsülze

Von stephan, 11. Juni 2011

Hier mein Erfahrungsbericht, wie man Spanferkelkopfsülze macht. Im Grunde habe ich mich an dieses Rezept gehalten: essen-und-trinken.de

Allerdings habe ich ein Paar kleine Änderungen vorgenommen:

  • Statt zwei habe ich vier Pfoten genommen, damit die Sülze etwas fester wird.
  • Wacholder hatte ich nicht zur Hand, aber mit Gewürzen kann man ja experimentieren. So habe ich drei scharfe Chilis und ein Paar Zweige Rosmarin in den Sud gegeben.
  • Der Weißwein wurde weggelassen, da mir letztes mal die Sülze dadurch für meinen Geschmack zu süß geworden ist.
  • Den Essig habe ich gleich in den Sud gegossen, damit das Fleisch mit dem Essig-Geschmack besser durchzogen wird.
  • Das Gemüse und die Gewürze wurden zuerst im Dampfdrucktopf aufgekocht, der Sud dann durch ein Sieb gegossen und danach das Schwein separat gekocht. Dies hat mehrere Vorteile: Zum einen lassen sich anschließend die Zutaten, die man weiter verwenden möchte, besser von denen trennen, die man nicht mehr in der Sülze haben will. Außerdem habe ich beim ersten Versuch festgestellt, das z.B. die Karottenscheiben, die ja letztendlich auch in die Sülze sollen, sehr zerkocht waren, was diesmal dadurch nicht der Fall ist. Des weiteren spart es auch Platz im Topf - alles auf einmal hätte diesmal gar nicht in meinen Dampfdrucktopf gepasst.
  • Zu guter Letzt habe ich das Schwein auch im Dampfdrucktopf gemacht, weil sich so die Kochzeit auf ca. eine Stunde verkürzt. Danach habe ich den Herd ausgeschaltet und gewartet, bis der Druck weg und der Inhalt kalt war, was zu weniger Schmerzen bei der Weiterverarbeitung ("HEEEEEEEISS!!!") führt.

Serviervorschlag: In Scheiben schneiden, mit Balsamico, Salz, Pfeffer, frischen Zwiebelringen und ggf. Petersilie anrichten, dazu Schwarzbrot.
Hier noch ein Paar Fotos zum Appetit-anregen ;)